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Was ist Online Werbung & Digitale Werbung? - Die Anleitung für Anfänger
Was ist Online Werbung & Digitale Werbung? - Die Anleitung für Anfänger

digitale werbung

Werbung ist allgegenwärtig. Teilweise so sehr, dass sich bei Online Werbung die so genannte „Bannerblindheit“ herausgebildet hat. Bannerwerbung und andere Werbemittel werden also gar nicht mehr richtig wahrgenommen.

Deshalb ist es wichtig, dass sich Ihre digitale Werbung von der Konkurrenz absetzt und Sie zudem nicht alles auf eine Karte setzen. Eine Mischung aus verschiedenen Werbemitteln ist entscheidend. Welche Werbe-Tools Sie verwenden, sollte immer in Abhängigkeit von Ihrer Zielgruppe und den gemachten Erfahrungen stehen.

Content Marketing

Content kommt aus dem Englischen und bedeutet Inhalt. Damit sind grundsätzliche Texte, Videos, Bilder, Audiodateien und sonstige Inhalte gemeint. Speziell beim Content Marketing handelt es sich meist um Blogbeiträge, Whitepaper, Tutorials, Infografiken, Umfragen, E-Books, etc.

Die jeweiligen Inhalte lassen sich dann wiederum über verschiedene Kanäle bewerben. So könnten Sie zum Beispiel über die sozialen Netzwerke wie Facebook oder Instagram auf einen Blogbeitrag aufmerksam machen. Darüber hinaus können Ihre Inhalte Personen präsentiert werden, die Sie noch nicht abonniert haben. Für Inhalte mit Business-Charakter bieten sich dazu eher die beruflichen Netzwerke wie LinkedIn oder Xing an.

Der Vorteil von Content Marketing ist, dass Sie als Experte wahrgenommen werden. Darüber hinaus werden hilfreiche Inhalte gerne geteilt. Das spart Ihnen Zeit und Geld bei der Verbreitung der Inhalte. Allerdings passiert das Gleiche auch bei negativem Content. Seien Sie sich dieser Dynamik bewusst, damit Ihre digitale Werbung gut ankommt.     

Digitale Werbung bei Social Media

Die sozialen Medien ermöglichen den Menschen eine Vernetzung untereinander. Das bekannteste Netzwerk ist Facebook. Ungefähr 30 Millionen deutsche Nutzer finden sich dort. Es ist also grundsätzlich ein guter Ort, um digitale Werbung zu schalten.

Manchmal ist es aber hilfreicher, wenn Sie eine Nische bedienen und sich kleinere soziale Netzwerke anschauen. So gibt es beispielsweise Steam für Gaming, Letterboxd für Filmfans oder ReverbNation für Liebhaber von Independent Musik. Darüber hinaus gibt es auch diverse Foren.

Bei diesen sollten Sie aber darauf achten, dass Sie Ihre Inhalte nicht zu werblich anpreisen. Zumindest, wenn Sie selbst in diesen aktiv werden. Sollten Sie Werbung über Google Ads schalten, ist der werbliche Charakter natürlich okay.

Dafür können Sie in den meisten sozialen Netzwerken gezielt Werbung schalten. Auch hierfür ist Facebook eine gute Adresse. Durch die vielseitigen Nutzerdaten lässt sich die Zielgruppe Ihrer Werbung sehr spezifisch adressieren. Bevor Sie dies tun, können Sie Ihre Werbung auch testweise an eine große Gruppe ausspielen lassen. Die spätere Analyse wird dann zeigen, bei welcher Art von Nutzern Ihre Inhalte besonders gut ankommen.

Influencer in der Online Werbung

Sie kennen es sicher, bevor Sie ein Produkt kaufen, achten Sie auf die Bewertungen anderer Personen oder fragen Ihre Freunde. Denn der Rat eines anderen Menschen kann sehr ausschlaggebend für eine Entscheidung sein.

Deshalb haben Influencer wortwörtlich einen großen Einfluss auf so manche Entscheidung. Je nach Bekanntheit werden sie von Millionen von Menschen gesehen und gehört. Influencer mit vergleichsweise wenigen Fans werden Micro-Influencer genannt.

Aber egal, wie viele Personen dem Influencer folgen, beeinflussen kann er allemal. Zudem sind die Micro-Influencer auch bedeutend günstiger und vielleicht sogar authentischer, da diese sozusagen noch ein engeres Verhältnis zu ihren Fans haben.

Vermarktungswege sind dabei so vielfältig wie die Influencer selbst. Mode und Kosmetik wird sehr oft auf diesem Weg beworben, aber auch für andere Bereich wie Technik und Sport finden sich Influencer. Spezialisierte Agenturen helfen Ihnen, die richtigen Werbemittel und Influencer zu finden, um Ihr Produkt einer breiteren Masse vorzustellen.

Suchmaschinenanzeigen - SEA (Search Engine Advertising)

Neben den klassischen Suchergebnissen finden sich bei den großen Suchmaschinen auch Werbeanzeigen. Diese sehen fast genauso aus wie die normalen Ergebnisse, sind aber bezahlt und erscheinen deshalb meistens oben auf den Ergebnisseiten.

Allein mit Geld lässt sich aber keine Spitzenposition erreichen. Das bezahlte Ergebnis sollte, genauso wie die unbezahlten, etwas mit dem vom Nutzer eingegebenen Suchbegriff zu tun haben. Suchmaschinen orientieren sich nämlich stark an den so genannten Keywords, um zu schauen, ob Nutzerinteresse und Angebot der Website zusammenpassen.

Bezahlt wird hierbei pro Klick. Je größer die Konkurrenz, desto mehr müssen Sie tendenziell bezahlen. Aber auch in diesem Fall ist Geld nicht alles. Die Relevanz ist hierbei ebenfalls ein ausschlaggebender Punkt. Mit einem sehr guten Content auf Ihrer Website können Sie mitunter den Preis eines Konkurrenten schlagen, ohne mehr zu bieten.

Digitale Werbung per E-Mail

Ein Newsletter kann eine tolle Ergänzung für Ihre digitale Werbung sein. Der Vorteil hierbei ist, dass Sie mehrere Neuigkeiten auf einmal verbreiten können. Darüber hinaus sind Sie durch den Versand per E-Mail freier in der Gestaltung.

Wichtig hierbei ist eine persönliche Anrede. Aber bevor Ihre Leser die Anrede überhaupt zu Gesicht bekommen, sollten Sie einen ansprechenden Betreff wählen. Dieser sollte seriös klingen und keine falschen Versprechungen machen.

Die Länge des Newsletters darf nicht zu groß sein, sonst löschen viele Nutzer Ihre E-Mail, bevor sie überhaupt angefangen haben zu lesen. Nutzen Sie am besten nur ein paar Zeilen, um auf die jeweilige Neuigkeit hinzuweisen. Für mehr Informationen können Sie zum Beispiel Ihre Website verlinken.

Analyse Ihrer Online Werbung

Die beste Online Werbung bringt nichts, wenn Sie nicht wissen, ob sie überhaupt positiv von Ihrer Zielgruppe wahrgenommen worden ist. Eine Analyse ist wichtig, um unnötigen Aufwand und Kosten zu vermeiden.

Je nach Kanal stehen Ihnen dabei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum Teil werden diese auch miteinander verknüpft. So können Sie zum Beispiel etwas bei Facebook veröffentlichen und in Google Analytics kontrollieren, ob Ihre Website dadurch ein paar neue Nutzer dazu gewinnen konnte. Weitere Verwendungszwecke sind beispielsweise die Analyse der Verweildauer auf einer Seite, bis wohin der Nutzer im Kaufprozess gekommen ist und welche Inhalte am besten funktionieren.

Alles steht und fällt allerdings mit der Einwilligung der Nutzer. Wenn diese der Nutzung von sogenannten „Cookies“ nicht zustimmen, klappt es nicht. Es kommt ganz drauf an, wie viele Nutzer die Erlaubnis zur Cookie-Verarbeitung gegeben haben. Sind einige zusammengekommen, lassen sich auch Hochrechnungen erstellen. Sie benötigen also keine 100 Prozent ihrer Nutzer, um sinnvolle Analysen zu erstellen.

Fazit

Der erste Schritt ist getan. Sie haben sich durch diesen Einsteigerguide für Onlinewerbung näher mit einigen der wichtigsten Werbemöglichkeiten im Internet beschäftigt. Nun sollten Sie überlegen, welcher Kanal für Ihre Zielgruppen am geeignetsten erscheint.

Das Wichtigste bei der Online Werbung ist, dass Sie am Ball bleiben. Werbung an sich ist ja schon sehr abwechslungsreich. Auf die digitale Werbung trifft dies noch viel mehr zu. Ständiges Lernen und auf dem neusten Stand bleiben ist dabei das Wichtigste. Die Kanäle ändern sich schließlich immer mal wieder. Neue Technologien und Werbekanäle werden entwickelt und erschlossen, welche die Werbungschaltungen im Internet noch effektiver machen. Nutzen Sie diese Entwicklungen, um sich einen Vorsprung vor der Konkurrenz zu erarbeiten.

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